Leipzig – Junge Menschen wenden sich bei seelischen Belastungen inzwischen häufig an KI-Chatbots.
Wie aus einer repräsentativen Befragung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention in Leipzig hervorgeht, haben rund zwei Drittel der 16- bis 39-Jährigen schon einmal mit einem KI-Programm über psychische Probleme gesprochen. Dabei gehe es oft um Alltagsbelastungen wie Stress oder Liebeskummer. Aber auch 35 Prozent der Befragten mit einer diagnostizierten Depression haben angegeben, mit Chatbots über die eigene Erkrankung zu sprechen. Fachleute raten zur Vorsicht: Gespräche mit KI könnten eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung nicht ersetzen. – BR
