Mi. Mai 22nd, 2024

Potsdam: Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder hat begonnen. Die Gewerkschaften fordern ein Angebot von der Länderseite. Verdi-Chef Werneke sagte, jetzt seien die Arbeitgeber am Zug.
Die Forderungen nach 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr pro Monat seien klar und verhältnismäßig. Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber erklärte, die Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen seien ein guter Orientierungsrahmen. Die Gewerkschaft wolle da noch eine Schippe drauflegen, die Arbeitgeber wollten dagegen eher weniger bezahlen. Begleitet wurden die Tarifverhandlungen von Protesten mit etwa 5.000 Beschäftigten aus Sozial- und Erziehungsberufen. – BR

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