Di. Apr 13th, 2021

München: Der wegen der Maskenaffäre unter Korruptionsverdacht stehende Landtagsabgeordnete Sauter hat einem Bericht zufolge womöglich auch in einem weiteren Fall Mandat und Geschäftsinteressen miteinander verquickt. Es geht um den Corona-Schnelltest einer Firma aus Martinsried.
Der CSU-Politiker habe im Dezember vergangenen Jahres als Abgeordneter das Büro von Ministerpräsident Söder per Email dringend gebeten, sich für die Sonderzulassung eines Corona-Schnelltests einzusetzen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Sauter soll später ein Honorar in Höhe von 300.000 Euro vom Hersteller des Tests erhalten haben. Das Unternehmen soll zuvor vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte eine Absage erhalten haben. Die Staatskanzlei erklärte, sie habe auf Sauters Intervention hin nichts unternommen und sich nicht für die Firma eingesetzt. – BR

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