Mo. Nov 29th, 2021

Rom: Beim G20-Gipfel hat der italienische Ministerpräsident Draghi mehr Impfstoffdosen für die armen Länder gefordert.
Es sei „moralisch inakzeptabel“, dass in den reichen Nationen 70 Prozent der Bevölkerung geimpft seien, aber nur drei Prozent in den Entwicklungsländern. Der russische Präsident Putin ging noch weiter und warf den Partnerstaaten in der G20-Gruppe eine Behinderung der internationalen Impfkampagne vor. Die Länder seien nicht bereit, die Impfstoffe gegenseitig anzuerkennen. Damit spielte der russische Präsident darauf an, dass der in seinem Land entwickelte Impfstoff Sputnik V in den meisten westlichen Ländern immer noch nicht zugelassen ist. Die Corona-Pandemie und die Weltwirtschaft sind zentrale Themen des Treffens der 20 Nationen, die sowohl für 80 Prozent der globalen Wirtschaft als auch des Ausstoßes an C02-Emissionen stehen. – BR

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