Do. Dez 2nd, 2021

Luxemburg: Die 19 Euro-Länder beraten am Nachmittag über die stark gestiegenen Verbraucherpreise – vor allem für Energie. Das Thema ist Punkt eins auf der Tagesordnung der Finanz- und Wirtschaftsminister. Die Inflation im Euro-Raum war im September auf 3,4 Prozent geklettert.
Verbraucher bekommen das teils durch höhere Strom- und Heizkosten zu spüren. Die Minister wollen auch eine Bestandsaufnahme des bisherigen Corona-Hilfsprogramms der EU vornehmen. Weiteres Thema sind die Arbeitsschwerpunkte der Eurogruppe für nächstes Jahr. Dabei könnte es mit Blick auf die hohe Verschuldung vieler Länder während der Pandemie auch um eine mögliche Reform des Stabilitäts- und Wachstumspakts gehen. Dieser sieht vor, dass die Staaten nicht mehr als 60 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung an Schulden aufnehmen dürfen. – BR

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