Mi. Okt 20th, 2021

Wiesbaden: Die hessische Landesregierung bietet an, die „Pandora Papers“ zentral auszuwerten und ausstehende Steuern einzutreiben.
Finanzminister Boddenberg sagte, Hessen habe die Kompetenz und den festen Willen, für mehr Steuergerechtigkeit zu sorgen. Wenn man die Dokumente über Geld-Anlagen von Prominenten in Steuer-Oasen bekomme, werde man Behörden weltweit mit den gewonnenen Informationen versorgen, so der CDU-Politiker. Die hessische Steuerverwaltung hatte zusammen mit dem Bundeskriminalamt vor fünf Jahren bereits die sogenannten „Panama Papers“ ausgewertet. Damals konnten nachträglich über 38 Millionen Euro Steuern eingetrieben werden. Die Bundesregierung teilte mit, nach ihrer ersten Einschätzung sei der „Deutschland-Bezug“ der Pandora-Papers nicht groß. Im Mittelpunkt der bisherigen Berichte stehen Jordaniens König Abdullah und Kreml-Chef Putin. – BR

Kommentar verfassen