Do. Jan 27th, 2022

Berlin: Sollte Russland erneut in die Ukraine einmarschieren, hält Wirtschaftsminister Habeck auch Konsequenzen für die Gas-Pipeline Nord Stream 2 für denkbar.
Der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ sagte der Grünen-Politiker, jede weitere militärische Aggression könne nicht ohne scharfe Konsequenzen bleiben. Wörtlich fügte er hinzu: „Da kann es keine Denkverbote geben.“ Bundeskanzler Scholz hatte dagegen zuletzt noch betont, dass es sich bei Nord Stream 2 um ein privatwirtschaftliches Vorhaben handle. Eine Verknüpfung mit dem Ukraine-Konflikt hält Scholz deshalb offenbar nicht für angebracht. Schon vor dem russischen Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine hatten die USA und einige EU-Partner den Bau der Gas-Pipeline kritisiert. Sie befürchten eine zu große Abhängigkeit von Russland bei der Energieversorgung. – BR

Kommentar verfassen