Do. Dez 1st, 2022

SchrobenhausenDie Ausstellung gibt den Besuchern einen Einblick in das, was Schrobenhausen vor einhundert Jahren bewegte und bestimmte. Den Auftakt macht der bis heute ungeklärte Mehrfachmord von Hinterkaifeck.
Ausgehend von diesem Ereignis wird die Verunsicherung durch Kriminalität, soziale Not und politische Wirren gezeigt. Viele Bewohner der Region entschlossen sich zur Auswanderung. Zugleich beleuchtet die Ausstellung ebenso auch den Neuaufbruch in dieser Zeit. Die Demokratie ermöglichte eine Partizipation am politischen Leben, von dem auch die Frauen nicht mehr ausgeschlossen waren. Auch städtebaulich entwickelte sich die etwa 3 800 Einwohner zählende Stadt weiter. Viele hochwertige Neubauten, zumeist in Heimatschutzarchitektur, entstanden und prägen bis heute das Stadtbild. Ein bürgerschaftlicher Geist sorgte dafür, dass auch das historische Erbe gepflegt wurde. In ihrem letzten Abschnitt geht die Ausstellung auf den technischen Fortschritt und den veränderten Lebensstil der Zwanziger Jahre ein. Autos, Radios und moderner Massenkonsum hielten in diesen Jahren ihren Einzug in Schrobenhausen. Insgesamt präsentiert die Ausstellung mittels zahlreicher Exponate und Fotografien aus dieser Zeit einen Rundumblick auf das Leben in Schrobenhausen vor einhundert Jahren.

Öffnungszeiten: Mi, SA, So, und Feiertage 14-16 Uhr; für Gruppen nach Vereinbarung unter: 08252-90 2130 (Verwaltung) oder 08252 909850 (Museum)
Schriftliche Anfragen an: kultur@schrobenhausen.de oder information@schrobenhausen.de – Claudia FreitagMair

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