Sa. Jul 31st, 2021

Brand in Entsorgungsunternehmen verursacht Sachschaden
Baar-ebenhausen – Ein Brand in einem Entsorgungsunternehmen in Ebenhausen-Werk verursachte am vergangenen Montag (21.06.2021) erheblichen Sachschaden.
Personen wurden nicht verletzt, auch bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für die Bevölkerung. Gegen 16:20 Uhr waren die Werkfeuerwehr sowie die umliegenden freiwilligen Feuerwehren auf das Betriebsgelände des Unternehmens am Äußeren Ring gerufen worden. Nach bisherigen Ermittlungen war ein Absaugkanal aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Die Einsatzkräfte hatten das Feuer zügig unter Kontrolle, dennoch entstand Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Nach bisherigen Ermittlungen sind keinerlei Gefahrstoffe ausgetreten, eine Gefahr für Bevölkerung oder Umwelt bestand demzufolge nicht. – Polizeipräsidium Oberbayern Nord


Betrunkener Radfahrer verursacht Verkehrsunfall

Ingolstadt, Am Westpark, 22.06.2021, ca. 22:00 Uhr
Ein 30-jähriger Ingolstädter befuhr die Straße Am Westpark in Richtung Gaimersheim mit seinem PKW, als ein 22-jähriger aus Gaimersheim die Straße mit seinem Fahrrad auf Höhe einer Ampel überquerte. Die Lichtzeichenanlage zeigte für den Radfahrer Rot, zudem war er dunkel gekleidet und ohne Licht unterwegs gewesen. Der Fahrzeuglenker konnte nicht mehr rechtzeitig auf den von links kommenden Unfallverursacher reagieren und es kam zum Zusammenstoß. Hierdurch wurde der Radfahrer schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus transportiert werden. Lebensgefahr bestand jedoch nicht. Während der Behandlung im Klinikum wurde beim Radfahrer zudem Alkoholgeruch festgestellt. Verletzungsbedingt war ein Atemalkoholtest nicht möglich, weshalb er sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Der PKW-Fahrer blieb infolge des Unfalls unverletzt, es entstand jedoch ein geschätzter Schaden von 10.000 Euro.

Verbotenes Kraftfahrzeugrennen führt zu folgenschwerem Unfall auf der A9
BAB A9, FR Nürnberg, zwischen den AS Ingolstadt-Nord und Lenting, 22.06.2021, ca. 07:45 Uhr
Zwei Brüder (24 Jahre und 28 Jahre) aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen befuhren die BAB A9 in nördlicher Fahrtrichtung jeweils mit ihren PKWs. Dabei lieferten sie sich laut Zeugenangaben offenbar ein verbotenes Rennen, überholten mehrere andere Fahrzeuge rechts und bremsten die überholten Fahrzeugführer anschließend aus. Währenddessen erreichten sie im recht dichten Berufsverkehr Geschwindigkeiten von bis zu 180 km/h. Bei einem dieser Überhol- und Ausbremsmanöver konnte ein Autofahrer (39 Jahre aus München) nicht mehr rechtzeitig reagieren, weshalb es in Folge zu einem Auffahrunfall zwischen ihm und dem 24-jährigen Unfallverursacher kam. Hierdurch wurde letzterer nach links in die Mittelleitplanke geschleudert und kam schlussendlich auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Der andere Unfallbeteiligte konnte sein Fahrzeug nach der Kollision auf den Standstreifen bewegen. Ein ebenfalls auf der A9 fahrender Sattelzug (Fahrer: 33 Jahre aus der Ukraine) musste dem auf der mittleren Spur liegen gebliebenem PKW nach rechts ausweichen und kollidierte hierbei mit dem auf dem Standstreifen stehenden PKW des Unfallbeteiligten aus München. Ein vierter Fahrzeugführer (54 Jahre, aus dem Landkreis Ebersberg) übersah das Fahrzeugwrack auf der Mittelspur und konnte trotz einer eingeleiteten Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden. Aufgrund des Verkehrsunfalls wurde der 24-jährige Unfallverursacher schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus transportiert werden. Sein Bruder blieb unverletzt, er konnte sein Fahrzeug unbeschädigt auf dem Standstreifen anhalten. Alle anderen Unfallbeteiligten blieben glücklicherweise ebenfalls unverletzt. Aufgrund der zahlreichen Zeugenhinweise, sowie einer vorhandenen Dashcam-Aufzeichnung konnte das Fahrverhalten der beiden Brüder sehr gut rekonstruiert werden. Ihre beiden Führerscheine wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Gegen beide wird nun wegen des Verdachts des Verbotenen Kraftfahrzeugrennens, sowie gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr ermittelt. Während der Verkehrsunfallaufnahme durch die Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt waren der mittlere und rechte Fahrstreifen für ca. 1,25 Stunden gesperrt, was zu einem kilometerlangen Rückstau führte. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 40.000 Euro geschätzt. Die Fahrzeugwracks wurden durch verschiedene Abschleppdienste geborgen. Auch der unbeschädigte PKW des 28-jährigen wurde zur Unterbindung der Weiterfahrt abtransportiert. Für die Unterstützung bei der Absicherung der Unfallstelle, sowie für technische Hilfeleistung war die Berufsfeuerwehr aus Ingolstadt mit insgesamt 12 Einsatzkräften vor Ort.

Fahrzeug angefahren – Zeugen gesucht
Ingolstadt, Parkhaus Donau-City-Center, 21.06.2021, zwischen 19:30 Uhr und 21:30 Uhr
Eine 23-jährige aus Großmehring parkte ihren weißen Audi A1 im Parkhaus des Donau-City-Centers beim Lifepark. Im Tatzeitraum touchierte ein bisher unbekannter Fahrzeugführer den PKW der Dame am linken Heck. Hierdurch entstand ein Sachschaden von ca. 2.000 Euro. Die Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt bittet um ihre Mithilfe. Wer hat im genannten Zeitraum die Kollision mitbekommen und kann sachdienliche Hinweise zum Verursacher geben? Diese können unter der Telefonnummer 0841 / 9343 – 4410 mitgeteilt werden. – Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt

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