Fr. Dez 9th, 2022

Berlin: Die Pläne von Gesundheitsminister Lauterbach zur Entlastung von Kliniken stoßen bei den Krankenkassen auf Kritik.
Die Vorsitzende des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherungen, Stoff-Ahnis, sagte der „Rheinischen Post“ wörtlich: „Wir teilen den Befund, dass in Deutschland zu viele Leistungen vollstationär statt ambulant erbracht werden.“ Die vorgelegten Vorschläge würden das Ziel einer stärkeren Ambulant aber nicht erreichen, im Gegenteil. Dem Grundsatz „ambulant vor stationär“ werde man viel eher gerecht, wenn Patientinnen und Patienten gar nicht erst ins Krankenhaus geleitet würden. Lauterbachs Pläne sehen eine reformierte Vergütung ambulanter Operationen vor. Das soll dazu beitragen, unnötige Krankenhausaufenthalte zu reduzieren. – BR

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