Di. Mai 24th, 2022

Köln: Nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung müssen sich die Menschen hierzulande auf anhaltend hohe Preise einstellen.
Wie DIW-Präsident Fratzscher im Deutschlandfunk sagte, wird die Teuerungsrate auch in den nächsten fünf bis zehn Jahren steigen. Die hohen Preise seien aktuell zum größten Teil spekulationsgetrieben, so Fratzscher. So würden Teile des Angebots zurückgehalten – aus Sorge, dass in Zukunft nicht genug da ist. Als Gründe nannte er den Krieg in der Ukraine, eine allgemeine große Unsicherheit und ein Ende der Globalisierung in ihrer bisherigen Ausprägung. Von der Ampel-Regierung erwartet Fratzscher mehr Entlastungen. Der DIW-Präsident schlug vor, den verringerten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf null zu setzen. – BR

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