Mo. Nov 29th, 2021

Minsk: In der Flüchtlingskrise an der Grenze zwischen Belarus und Polen zeigt sich Machthaber Lukaschenko offenbar kompromissbereit.
Wie seine Sprecherin am Nachmittag erklärte, ist Belarus bereit, 5.000 Migranten zurück in ihre Heimatländer zu schicken. Bedingung sei, dass die Europäische Union 2.000 Menschen aufnimmt, die derzeit an der Grenze ausharren. Die Sprecherin verwendete den Begriff „humanitärer Korridor“. Heute ist in Minsk ein erster Sonderflug mit irakischen Migranten an Bord gestartet, der die Menschen zurück in ihre Heimat bringen soll. Das Außenministerium in Bagdad bestätigte, dass die Rückführung von 430 Landsleuten geplant ist. – BR

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