Do. Sep 16th, 2021

Beziehung & Ehe
Zärtlichkeit & Sex sind wichtig

Das wussten wir ja schon längst. Eine wissenschaftliche Studie, an der knapp 32.000 Frauen und Männer teilnahmen, hat es bestätigt: Ein Mangel an Zärtlichkeit und Sex kann eine Beziehung belasten.

Mehr als ein Drittel der Probanden – 35% der Frauen und 36 % der Männer – gaben bei einer Studie der Universität Göttingen an, Ablenkung zu suchen, wenn sie nur höchstens einmal in der Woche Sex hätten. Menschen mit einem unbefriedigenden Sexleben stürzen sich nach Angaben von Experten oft in Arbeit und andere Aktivitäten, um ihren Frust zu vergessen.

Der Mangel an Zärtlichkeiten und Beischlaf erzeuge verstärkt Stress. Auf lange Sicht führe solch ein Verhalten in eine Sackgasse. Aus sexuellem Frust werden häufig Verpflichtungen übernommen, die man nur schwer wieder los wird, z.B. Ämter in einem Verein. Die dadurch fehlende Zeit für die Partnerschaft wirke sich wiederum negativ auf die (sexuelle) Zufriedenheit in einer Beziehung aus. So werde dieser Zustand oft unbeabsichtigt zementiert, erklärte ein Psychologe und Paartherapeut.

Unsere Meinung: Es kommt nicht auf die Quantität sondern auf die Qualität der gemeinsam verbrachten Zeit an! Anstatt sich täglich zu zweit stundenlang vor dem Fernseher zu langweilen, ist es für eine Beziehung doch besser, wenn jeder auch mal allein seinen Interessen nachgeht. Egal ob im Verein, beim Sport oder mit Freunden. Nachher gibt es auf alle Fälle viel zu erzählen. Und genügend Zeit zum Kuscheln und Sexeln lässt sich trotz Ehrenamt finden – wenn beide wollen….. Stimmt’s?

Abgesichert ins Eheglück
Brautstrauß, Ringe, Freudentränen, Feier, Hochzeitsreise….. Die eigene Hochzeit ist das Fest des Lebens. Damit nicht eines Tages die Alarmglocken schrillen, lohnt es sich nicht nur, ständig an der Beziehung zu arbeiten, sondern auch frühzeitig zu schauen, was sich durch die Ehe etwa bei den Versicherungen ändert oder wie Partner sich für den Ernstfall gegenseitig absichern können.

Bei den Lebensversicherungen sollten Paare sich spätestens mit der Hochzeit gegenseitig absichern und den Partner als Bezugsberichtigten einsetzen. Geld lässt sich sparen, wenn Braut und Bräutigam eine Privat-Haftpflichtversicherung haben: Dann kann das Brautpaar den jüngeren Vertrag wegen Eheschließung kündigen, außer es handelt sich um eine Single-Versicherungen. Auch bei der Hausratversicherung sind zwei Policen überflüssig und sollten durch eine gemeinsame ersetzt werden. Bei Rechtsschutzversicherungen gilt ein Kündigungsrecht für Ehepaare, die jene mit geringerem Umfang kündigen und eine gemeinsame nutzen können.

Bei der Kontoführung sollten die Partner trotz Wolke sieben schon jetzt an mögliche Krisen denken – etwa an den Tod eines Partners oder an Scheidung. Es empfiehlt sich, dass bei zwei berufstätigen Ehepartnern jeder sein eigenes Gehaltskonto weiterführt und es für Miete, Einkäufe und Urlaub ein gemeinsames Haushaltskonto gibt.

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