Mo. Nov 29th, 2021

Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister anlässlich eines Besuchs im Gesundheitszentrum im unterfränkischen Karlstadt

München – Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek will weitere Ärztinnen und Ärzte für den ländlichen Raum gewinnen. Holetschek betonte am Samstag anlässlich eines Besuchs im Gesundheitszentrum im unterfränkischen Karlstadt: „Wir brauchen noch mehr junge Medizinerinnen und Mediziner, die sich dafür entscheiden, auf dem Land zu arbeiten. Um eine hochwertige Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft sicherstellen zu können, sind wohnortnahe Praxen unverzichtbar.“

Der Minister ergänzte: „Vor allem auf dem Land zeichnet sich für die Zukunft eine mögliche Unterversorgung ab. Hier muss dringend gegengesteuert werden. Wir setzen uns daher mit Nachdruck für eine wohnortnahe und zugleich qualitativ hochwertige ärztliche Versorgung ein.“

Holetschek erläuterte: „Um die medizinische Versorgung in den ländlichen Regionen zu erhalten und zu verbessern, setzen wir aktuell vor allem auf zwei Säulen: die Landarztprämie und das Stipendienprogramm für Medizinstudierende. Allein im Raum Karlstadt konnten wir mit unseren Programmen fünf Hausärztinnen und Hausärzte, fünf Psychotherapeutinnen und -therapeuten sowie vier Medizinstudierende unterstützen.“

Der Minister fügte hinzu: „Auch die Plankrankenhäuser im Landkreis Main-Spessart haben wir in den letzten vier Jahren mit rund 8,2 Millionen Euro finanziell unterstützt. Es freut mich daher besonders, dass die Region bei der medizinischen Versorgung so gut dasteht.“

Bayernweit konnte das Bayerische Gesundheitsministerium mit der Niederlassungsförderung bereits mehr als 880 Niederlassungen und Filialbildungen – darunter 632 Hausärztinnen und Hausärzte – fördern. Mit dem Stipendienprogramm wurden bereits mehr als 330 Studentinnen und Studenten unterstützt.

Der Minister betonte: „Insgesamt haben wir bislang mehr als 60 Millionen Euro für die Stärkung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum Bayerns zur Verfügung gestellt. Das ist gut investiertes Geld.“ – Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

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