Mo. Jul 4th, 2022

München: In Bayern sind vergangenes Jahr bundesweit die meisten Neonazis untergetaucht.
Das hat eine Recherche der „Süddeutschen Zeitung“ und der Plattform „Frag den Staat“ ergeben, die sich auf Zahlen des Bundeskriminalamtes bezieht. Demnach fahndeten die Sicherheitsbehörden in ganz Deutschland mit Haftbefehl nach knapp 600 Neonazis. Allein in Bayern sei zuletzt nach 128 Rechtsextremisten gefahndet worden, hieß es weiter. Das waren mehr als doppelt so viele wie in Sachsen oder Berlin und viermal mehr als in Niedersachsen. Die Zahlen stammen von September vergangenen Jahres. Das Problem untergetauchter Neonazis ist spätestens seit der Terrorserie des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“, NSU, präsent. Das Trio entwischte den Fahndern 14 Jahre lang. – BR

Kommentar verfassen