So. Apr 14th, 2024

Berlin: Der Deutsche Lehrerverband hat mehr Vorbeugungsarbeit und entschlosseneres Einschreiten gegen zunehmende Gewalt an Schulen gefordert. Es brauche klare Regeln für das Miteinander, klare Ansagen bei Verstößen und möglicherweise das Einschalten der Poizei, sagte Verbandspräsident Düll dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Der Verband Bildung und Erziehung wirft Politik und Schulbehörden vor, das Ausmaß des Problems zu unterschätzen. Ein Sprecher des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen hingegen betont in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, dass Schule nach wie vor ein sicherer Ort für Kinder sei. An bayerischen Schulen sind im vergangenen Jahr deutlich mehr Gewaltdelikte registriert worden, als im Jahr zuvor. Laut der neuen Kriminalstatistik stieg die Zahl um 24,5 Prozent. Die Sozialpsychologin Catarina Katzer erklärt das vor allem mit den Coronamaßnahmen. Die fehlenden Sozialkontakte und der Krisenmodus hätten dazu geführt, dass Schüler und Schülerinnen verlernt hätten zu kommunizieren und Konflikte zu lösten, sagte Katzer im BR-Fernsehen. Neben der physischen Gewalt nehme auch die Gewalt in der virtuellen Welt zu. – BR

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