So. Jul 21st, 2024

München: Im Steuerprozess um die Corona-Maskenaffäre in Bayern hat die Staatsanwaltschaft vier Jahre und neun Monate Haft für die Unternehmerin Andrea Tandler gefordert.

Ihr mitgangeklagter Geschäftspartner soll vier Jahre in Haft. Einem Gerichtssprecher zufolge legte Tandler im Rahmen einer Verständigung auf die Höhe der Haftstrafe ein Geständnis ab. Tandler hatte zu Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 einem Schweizer Unternehmen Maskengeschäfte mit Behörden des Bundes und der Länder vermittelt. Dafür flossen Provisionszahlungen von fast 50 Millionen Euro erhalten. Dies ist zwar für sich genommen legal, die Staatsanwaltschaft hatte Tandler jedoch vorgeworfen, die Provisionen nicht korrekt versteuert zu haben. Das Urteil soll am Freitag verkündet werden. – BR

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