So. Apr 21st, 2024

Baden-Baden, 28.03.2024. – Mit cleveren, humorvollen Texten hat sich Alligatoah eine breite Fanbase aufgebaut. Umso größer dann der Schock, als der Rapper vor einigen Monaten sein Karriereende andeutete.
Doch dies war schnell wieder „Off“, denn ein Feature mit Limp Bizkit-Sänger Fred Durst, diverse Konzertankündigungen und ein neues Album sorgten für Euphorie. Das Album entpuppt sich nun als ambitioniertes Metal-Projekt, mit dem Alligatoah aus dem Stand die Spitze der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, erobert. Es ist seine dritte Nummer-eins-Platte nach „Triebwerke“ und „Schlaftabletten, Rotwein Teil V“.

„Open Your Mind And Your Trousers” lautet das aktuelle Motto von Scooter. Die Techno-Pioniere, die zuletzt ihr 30-jähriges Bestehen und den 60. Geburtstag von Frontmann H. P. Baxxter feierten, drehen an zweiter Stelle ordentlich auf. Auch Dieter „Maschine“ Birr hat Grund zum Jubeln: Nur wenige Tage nach seinem 80. Geburtstag beschreitet der ehemalige Puhdys-Sänger „Mein Weg“ zu Position vier. Die Top 5 runden Die Ärzte mit einer Wiederauflage ihres 2003er-Streichs „Geräusch“ (drei) sowie das Rap-Duo Future & Metro Boomin („We Don’t Trust You“, fünf) ab.

In den Single-Charts haben 01099, Gustav & Zachi („Küssen“, zwei) und Kontra K („Liebe ist ein Dieb“, drei) alles gegeben, müssen Benson Boone („Beautiful Things“) aber letztlich vorbeilassen. Der US-Newcomer steht zum fünften Mal in Folge ganz oben. UK-Produzent Artemas („I Like The Way You Kiss Me“, sechs) und Peter Schillings 80er-Jahre-Hit „Major Tom (Völlig losgelöst)” drücken der Top 100 ebenfalls ihren Stempel auf. Letzterer wurde dank einer Fan-Initiative während des Fußballspiels zwischen Deutschland und den Niederlanden als DFB-Torhymne eingesetzt. Das Lied kehrt nach über vier Jahrzehnten auf Rang 37 in die Hitliste zurück.

Die Top 100 der Offiziellen Deutschen Single- und Album-Charts werden freitags ab 18 Uhr auf www.mtv.de veröffentlicht.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von ca. 2.600 Händlern/Filialen sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Streaming-Plattformen. – Hans Schmucker, GfK Entertainmen

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