Mo. Apr 15th, 2024

Kopenhagen: In Europa ist einer neuen Erhebung zufolge jedes sechste Schulkind von Cybermobbing betroffen.
Das ergibt ein Report der Weltgesundheitsorganisation. Während Hänseleien und Belästigungen in der Schule offline seit der Vorgängerstudie 2018 kaum zugenommen haben, kommt dem Cybermobbing inzwischen eine größere Bedeutung zu. Von Mobbing im Internet berichten demnach inzwischen 15 Prozent der Jungen und 16 Prozent der Mädchen; etwa jede und jeder Zehnte gab an, Opfer von offline-Attacken geworden zu sein. Die Studienautoren betonen, dass die stärkere Tendenz zu aggressivem Verhalten bei Jungen es nötig mache, die Fähigkeit zu emotionaler Regulierung und positivem sozialem Verhalten stärker zu vermitteln. Da auch junge Menschen immer mehr Zeit online verbrächten, brauche es passgenaue Präventionsangebote für Lehrkräfte, Eltern und Gemeinden. – BR

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