Di. Aug 16th, 2022

Rennertshofen – Der Rennertshofener Festspielverein als Garant für begeisternde Inszenierungen, die zum Besuchermagneten für eine ganze Region werden, will es wieder wissen! Nach „Susanna“ im Jahr 2019 hat sich das Festspielteam nach Corona für diesen Sommer auch etwas ganz Besonderes vorgenommen: Vom 29. Juli bis 7. August 2022 bringen die Akteure vor und hinter der Bühne die „Bluthochzeit – die Sage vom Zigeunerloch“ zur Aufführung.

Dieses Remake sollten Sie nicht verpassen
Neben Regisseur Gundolf Hunner hat der Festspielverein Rennertshofen mit Nicole Hell, Oliver Baur, Alexander Blei und Walter Ackermann tragende Rollen der „Bluthochzeit“ mit den Darstellern besetzen können, die schon 2011 für Furore sorgten. Die „Lena“ spielt das junge Nachwuchstalent Annika Hofmann, bekannt aus Jugendtheater und Theateraufführungen der Theaterfreunde Rennertshofen. Insgesamt stehen beim Freilichtschauspiel vor den Mauerner Höhlen mehr als 100 Darsteller und Darstellerinnen auf der Bühne.

Hintergrund: Die Geschichte
Das Schauspiel „Bluthochzeit“ basiert auf der Sage vom Zigeunerloch, die sich im Buch „Sagen und Geschichten aus dem Urdonautal“ von Heinz Mittel findet. Der reiche Großbauer Kreitmeier feiert Hochzeit mit der jungen Lena, der Tochter eines bei ihm in Schuld stehenden Bauern. Diese hat nur widerwillig der Eheschließung zugestimmt. Beim Hochzeitsmahl erscheint eine Gruppe Zigeuner, die die Gäste mit Tanz und Musik unterhalten. Larto, der Anführer der Zigeuner, tanzt mit der Braut, die Gefallen an ihm findet. Dieser Vorfall führt zu einem Konflikt zwischen Bauern und Zigeunern. Als auch noch einige Stammesbrüder unter der Führung von Lartos Widersacher Jago im Dorf wertvolles Diebesgut erbeuten und schließlich Lena und die kleine Tochter vom Mühlenbeck verschwinden, kommt es zu blutigen Auseinandersetzungen …

Weitere Informationen finden sich unter  www.bluthochzeit.de

 

Bildunterschrift: Schurke Jago (Alexander Blei) fordert den Anführer Larto (Oliver Baur) zum Kampf um die Vorherrschaft in der Sippe. Text und Foto: Festspielverein Rennertshofen/oH

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