Fr. Aug 12th, 2022

Bonn: Durch die Schwachstelle bei der Programmiersprache Java sind nach Angaben des Bundesinnenministeriums bisher keine erfolgreichen Angriffe auf Bundesbehörden erfolgt.
Das Ministerium bestätigte aber, dass es eine einstellige Zahl von Angriffen gegeben habe. Mehrere deutsche Firmen, darunter die Deutsche Bahn, VW und Lufthansa erklärten, sie hätten ihre Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Laut Ministerium handelt es sich um eine extrem kritische Bedrohungslage. Auch der Branchenverband Bitcom spricht von einer sehr ernsten Situation. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, BSI, hatte am Wochenende vor der Schwachstelle gewarnt. Es bestehe die Gefahr, dass Kriminelle das System vollständig übernehmen könnten. Das BSI rät vor allem Unternehmen und Organisationen, entsprechende Updates einzuspielen. Für Verbraucher bestehe keine Gefahr, Handys oder Tablets seien von der Sicherheitslücke nicht betroffen. – BR

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