Mi. Okt 20th, 2021

Berlin: Nach dem offenbar vereitelten Anschlag auf die Synagoge in Hagen haben sich jetzt auch Kanzlerkandidaten zu Wort gemeldet.
Unionskandidat Laschet sprach sich in der „Bild“-Zeitung für die Abschiebung islamistischer Gefährder aus. Grünen-Kandidatin Baerbock sagte, es dürfe keine Entschuldigung für Antisemitismus geben. Top-Gefährder müssten rund um die Uhr überwacht werden. Zugleich brauche es Deradikalisierung- und Präventionsprogramme. Gestern Abend hatte die Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft Haftbefehl gegen einen 16jährigen Syrer erlassen. Ihm wird vorgeworfen, einen Anschlag auf die Synagoge in Hagen geplant zu haben. Ausschlaggebend für die Festsetzung ist laut Sicherheitskreisen der Chat-Verlauf mit einem mutmaßlichen IS-Terroristen über den Messenger-Dienst Telegram. – BR

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