Mo. Nov 29th, 2021

München: Im Fall der im Stadtteil Denning getöteten 14-Jährigen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass das Mädchen im Schlaf umgebracht wurde.
Man gehe von einem vorsätzlichen Tötungsdelikt aus und von dem Mordmerkmal der Heimtücke, sagte die Sprecherin der Behörde, Grotz. Das Mädchen sei arg- und wehrlos gewesen und gestern früh im Schlaf durch einen einzigen Stich in die Brust gestorben. Der 17-Jährige, der heute morgen am S-Bahnhof Pasing widerstandslos festgenommen wurde, war laut Polizeiangaben schon seit einigen Monaten mit der Schülerin befreundet und soll regelmäßig in der Wohnung der Familie übernachtet haben, wie auch in der Tatnacht. Der Leiter der Münchner Mordkommission, Beer, machte auf einer Pressekonferenz deutlich, dass es noch zu früh sei, um etwas über das Motiv zu sagen. Die Ermittler hätten bei ihm zwei Messer gesichert, so Beer. Es sei allerdings unklar, ob das Mädchen mit einem dieser Messer erstochen wurde. – BR

Kommentar verfassen