Mi. Jun 12th, 2024

Berlin: Knapp sechs Monate nach dem Anschlag auf die Nord-Stream-Pipeline gibt es neue Erkenntnisse der deutschen Behörden.
Nach Recherchen unter Beteiligung der ARD führen Spuren in die Ukraine. Demnach haben Ermittler eine Yacht identifiziert, von der aus die Anschläge durchgeführt wurden. An Bord des Schiffs seien Reste von Sprengstoff entdeckt worden. Unklar ist weiterhin, wer die Zerstörung der Pipelines Ende September letzten Jahres in Auftrag gab. Beobachter schließen nicht aus, dass bewusst Spuren in eine falsche Richtung gelegt wurden. Ein Berater des ukrainischen Präsidenten Selenskyj sagte, Kiew sei an den Anschlägen nicht beteiligt gewesen und habe keine Informationen, was passiert sei. – BR

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