Mo. Jul 4th, 2022

Rom: In Italien spitzt sich die Lage wegen der anhaltenden Dürre weiter zu. Einige Regionen im Norden fordern von der Regierung in Rom die Ausrufung des Notstandes.
Landwirtschaftsminister Patuanelli sagte der Nachrichtenagentur Ansa, es sei unvermeidlich, einen Krisenzustand zu verhängen. In dieser Woche ist ein Spitzentreffen der Regionen und der Regierung in Rom geplant. In zahlreichen Gegenden Italiens hat es seit rund vier Monaten nicht mehr geregnet, der Fluss Po weist den niedrigsten Pegelstand seit 70 Jahren auf. Die Wasserknappheit gefährdet etwa in den Regionen Piemont, Lombardei und Emilia-Romagna etliche Ernten. Vielerorts sind die Wasserspeicher leer, Tanklaster sind im Einsatz. – BR

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