Mo. Mrz 8th, 2021

Stolz den Ranzen tragen
Bald ist es wieder soweit: Tausende von Erstklässlern erhalten ihre Schultüte. Für die Mädchen und Jungen ist es wichtig, sich für diesen Tag vorzubereiten, z.B. Schulweg üben, Schreibtisch für Hausaufgaben einrichten, den Ablauf des Schulalltags spielerisch durchgehen usw. Diese Dinge helfen den Kindern den neuen Lebensabschnitt leichter zu meistern und stärkt ihr Selbstvertrauen.

Eltern, Geschwister und Verwandte können das Kind unterstützen. Ein einfacher Zuspruch oder eine Bestätigung motivieren und fördern die Lust am Lernen. Die Eltern selbst sollten sich nicht unter Druck setzen, sondern entspannt mit der neuen Situation umgehen. Diese Ruhe und Gelassenheit wird sich auch auf die Kinder übertragen.

Tipps zum Schulanfang
1. Schultüte: Neben Süßigkeiten gehören auch nützliche Dinge wie hübsche Stifte, schöner Spitzer usw. hinein.
2. Schulranzen: Dem Sprössling muss er natürlich gefallen, aber vor allem der Komfort ist wichtig: Leer sollte er nicht mehr als 1 kg wiegen. Des Weitern sind ein vorgeformter Rücken, eine gute Polsterung und gut sichtbare Reflektoren sehr wichtig.
3. Schulweg: Den Schulweg vorher unter realen Bedingungen üben, nämlich zu normalen Schulwegzeiten und nicht am Wochenende. Eltern sollten ihr Kind auch in den ersten Tagen begleiten.
4. Essen: Schule ist anstrengend und Schulkinder brauchen viel Energie, um im Schulalltag bestehen zu können. Ein gesundes nahrhaftes Frühstück Zuhause sowie das schmackhafte Pausenbrot mit Obst und ausreichend Getränke sind eine wichtige Voraussetzung für konzentriertes, erfolgreiches Lernen.
5. Gesundheit: In den letzten Tagen vor dem Schulbeginn müssen die Kinder auf den möglicherweise neuen Tages- und Schlafrhythmus umgestellt werden. Der Schultag sollte ruhig beginnen und ohne Hektik ablaufen. Deshalb den Ranzen gemeinsam am Vortag packen.
6. Sport: Neben den Hausaufgaben auf viel Bewegung im Freien achten! Sinnvoll ist die Mitgliedschaft in einem Sportverein. Dort werden auch wichtige soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Fairness vermittelt.
7. Belohnung und Motivation: Vom ersten Tag an sollten die Eltern viel Interesse an den schulischen Abläufen zeigen und sich in Geduld üben, wenn nicht alles gleich klappt. Hin und wieder sind kleine Belohnungen hilfreich, um die Lernmotivation zu stärken.

Schlafprobleme nach den Schulferien?
Um fit für das neue Schuljahr zu sein, brauchen Kinder ausreichend Schlaf – Erstklässler rund elf Stunden. Doch das Einschlafen fällt vielen Schülern schwer: Fast jedes zehnte Grundschulkind schläft oft schlecht. Das ergab eine Forsa-Umfrage unter Eltern im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK).

Zu wenig Schlaf = schlechte Konzentration
Gerade nach den Ferien muss sich der Körper wieder auf das frühe Aufstehen einstellen. “Kinder, die andauernd zu wenig schlafen, stehen morgens müde auf, sind weniger leistungsfähig und können sich schlechter konzentrieren. Die Schulanfänger sollten daher rechtzeitig ins Bett gehen – spätestens zwischen 19.30 und 20 Uhr”, so Alexandra Schätzle, Präventionsexpertin bei der TK in Hessen. Unausgeschlafene Kinder können auf Dauer auch Kopfschmerzen oder andere Beschwerden bekommen.

Rituale wichtig
Für einen gesunden Schlaf ist eine abendliche Routine von Abendessen, Umziehen, Waschen, Zähneputzen und einem festen Einschlafritual ideal. “Das kann zum Beispiel das gemeinsame Lesen einer Gute-Nacht-Geschichte sein, ein Hörspiel oder ein Gespräch darüber, was das Kind den Tag über erlebt hat”, rät die Expertin. Das Ritual gibt Kindern Sicherheit und hilft ihnen, abends zur Ruhe zu kommen. Im Schlaf verarbeiten Kinder alles, was ihnen tagsüber begegnet ist, deshalb ist es sinnvoll, belastende Dinge vorher zu klären.

Viel Bewegung macht müde
Kinder, die sich tagsüber viel bewegen und austoben, kommen abends eher zur Ruhe, schlafen besser ein und durch. Vor dem Zubettgehen sollten koffeinhaltige Getränke und schwere Mahlzeiten gemieden werden. Außerdem sollten die Kleinen abends auch nicht fernsehen. Wer dennoch schlecht zu Ruhe kommt, kann auf Entspannungsmethoden wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung zurückgreifen. (Quelle: TK)

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