Di. Okt 4th, 2022
Söder

München: Bayerns Ministerpräsident Söder hat der Berliner Ampel-Koalition eine „zunehmende Überforderung“ in der Energiekrise vorgeworfen.
Der „Augsburger Allgemeinen“ sagte Söder, das Hin und Her verunsichere die Bevölkerung und schwäche die Akzeptanz in dieser Krise. Vor allem mit dem grünen Bundeswirtschaftsminister Habeck und dessen Partei ging Söder hart ins Gericht. Erst werde eine verfehlte Gasumlage fabriziert, so Söder, und dann sollten die Mängel durch überbordende Bürokratie und höhere Steuern für Unternehmen wieder korrigiert werden. Dabei würden Normalverdiener und Mittelstand mit explodierenden Kosten völlig allein gelassen. Zuvor hatten bereits Bayerns Finanzminister Füracker und Wirtschaftsminister Aiwanger die Bundesregierung aufgefordert, die Debatte um die Gasumlage zu beenden. Aiwanger bezeichnete die Umlage wörtlich als „Murks“. Um kriselnde Gasversorger zu unterstützen, muss der Staat seinen Worten nach notfalls selbst als Einkäufer auftreten. – BR

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