So. Aug 14th, 2022

Berlin: Die Klimasofortprogramme des Verkehrs- und Bauministeriums stoßen auf teils scharfe Kritik.
Klimaschützer warfen insbesondere Bundesverkehrsminister Wissing vor, den Klimaschutz nicht ernst genug zu nehmen. Das von Wissing vorgestellte Sofortpaket enthält nach Einschätzungen von Greenpeace vor allem blumige Ankündigungen. Wissing will zum Erreichen der Klimaziele vor allem die Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge, die Fahrradinfrastruktur und den öffentlichen Nahverkehr ausbauen. Im Sofortprogramm seines Ministeriums sind außerdem neue gesetzliche Vorgaben für das Arbeiten im Homeoffice vorgesehen, um Wege zur Arbeit einzusparen. Die Wohnungswirtschaft kritisierte, Bauministerin Geywitz plane zu langfristig und blende aktuelle Probleme aus. Konkret plant Geywitz etwa, dass ab 2024 keine neuen Gasheizungen mehr eingebaut werden dürfen. Diese Maßnahme komme zu spät, bemängelt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland. – BR

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