Do. Mai 30th, 2024

Ausstellung zu Architektouren 2023 im Bauministerium eröffnet

– Auftakt zur größten jährlichen Leistungsschau qualitätsvoll gebauter Architektur in Bayern
– Über 50 von rund 220 ausgewählten Projekten sind staatliche oder staatlich geförderte Vorhaben
– Ausstellung noch bis 7. Juli im Foyer des Bauministeriums zu sehen

München – Architektur gestaltet unsere Umwelt und prägt unser Leben. Sie interpretiert Orte immer wieder neu und reagiert auf die großen Herausforderungen unserer Zeit. Vor diesem Hintergrund stehen die diesjährigen Architektouren der Bayerischen Architektenkammer unter dem Motto „Architektur verwandelt“. Wie in jedem Jahr öffnen sich am letzten Juniwochenende wieder die Türen von knapp 220 herausragenden Beispielen qualitativ hochwertiger Architektur in allen sieben Regierungsbezirken. Auftakt war auch in diesem Jahr wieder die Eröffnung der begleitenden Ausstellung mit ausgewählten staatlichen oder staatlich geförderten Projekten im Foyer des Bauministeriums durch dessen Amtschef Dr. Thomas Gruber und die Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer Prof. Dipl. AA Lydia Haack.

Die diesjährigen Architektouren finden am Wochenende vom 24./25. Juni statt. 218 von einem unabhängigen Beirat ausgewählte Projekte können dann besichtigt werden. Im Fokus steht dieses Mal der Wandel als Konstante im Planen und Bauen vor dem Hintergrund der großen Herausforderungen unserer Zeit. Diese Punkte betont auch Bayerns Bauminister Christian Bernreiter: „Um unsere Klimaziele zu erreichen und die Umwelt zu schonen, muss Bauen nachhaltiger werden. Gleichzeitig sind die Rahmenbedingungen für den Bau durch hohe Energiekosten, Materialknappheit und steigende Zinsen so schwierig wie selten. Wie auch in dieser Situation durch das engagierte Zusammenspiel aller am Bau Beteiligten hervorragende Architektur entstehen kann, zeigt die große Bandbreite der ausgewählten Projekte der diesjährigen Architektouren. Ich freue mich sehr, dass ein gutes Viertel davon staatliche oder staatlich geförderte Baumaßnahmen sind. Das zeigt: Der Freistaat steht zu seiner Verantwortung für Nachhaltigkeit und Baukultur.“

Kammerpräsidentin Haack: „In der diesjährigen Ausstellung sind 53 vorbildliche Projekte der Staatsbauverwaltung zu sehen. Sie zeigen, wie aus der Zusammenarbeit zwischen freischaffend tätigen Mitgliedern der Bayerischen Architektenkammer und den Architektinnen und Architekten in den Bauverwaltungen qualitätvolle Ergebnisse entstehen. Besonders freut mich, dass 15 Projekte gezeigt werden, die in einer oder mehreren Kategorien mit dem Prädikat KlimaKulturKompetenz ausgezeichnet wurden. Das 2023 erstmals verliehene Qualitätssiegel wird für besondere Leistungen in den Bereichen Energieeffizienz, Klimaanpassung, Flächensparen, Barrierefreiheit sowie weitere Aspekte der Nachhaltigkeit vergeben. In diesem Jahr lohnt es sich also, genau hinzuschauen.“

Abgerundet wurde die Ausstellungseröffnung durch zwei Fachvorträge. Der Leiter der Abteilung Kirchenstiftungen/Bau und technische Dienste am Bischöflichen Ordinariat des Bistums Eichstätt, Josef Heinl, stellte zusammen mit Eric Frisch von Dömges Architekten eine Wohnanlage für Studierende in Ingolstadt vor. Der Erste Bürgermeister der Gemeinde Utting am Ammersse, Florian Hoffmann, und Gerold Heugenhauser von WWA-Architekten München präsentierten eine Anlage mit geförderten Wohnungen in nachhaltiger Holzbauweise auf dem Schmucker Areal in Utting.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die über 50 staatlichen oder staatlich geförderten Vorhaben, die in diesem Jahr Teil der Architektouren sind. Sie umfassen nachhaltige Neu- und Umbauten, klimagerechte Sanierungen und vorbildliche Wohnbauprojekte ebenso wie die Neugestaltung öffentlicher Räume und Freianlagen sowie Kulturbauten. – Simon Schmaußer, Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

Die Ausstellung kann noch bis einschließlich Freitag, 7. Juli 2023 jeweils montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr im Foyer des Bauministeriums, Franz-Josef-Strauß-Ring 4, 80539 München, besichtigt werden.

 

Fotos Quelle: Edward Beierle Fotograf

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