Sa. Jun 22nd, 2024

Brüssel: Die EU-Kommission hat eine Liste von 19 Internetplattformen vorgestellt, die künftig einer verschärften Kontrolle unterliegen.
Dazu zählen beispielsweise Twitter, Tiktok, Facebook und Instagram. Es geht darum, ob die Plattformen genug gegen die Verbreitung von Falschinformationen und Hassbotschaften tun. Auch Verkaufsplattformen wie Zalando, Booking.com und Amazon Marketplace gehören dazu. Künftig müssen Nutzer darüber informiert werden, warum sie bestimmte Empfehlungen erhalten und wie sie diese stoppen können. Und Werbung darf nicht auf der Basis sensibler personenbezogener Daten wie sexuelle Orientierung ausgespielt werden. Personalisierte Werbung für Minderjährige ist grundsätzlich verboten. Andernfalls drohen hohe Strafen und als letztes Mittel ein Verbot in der EU. Auf der Liste stehen Plattformen, die in der Europäischen Union mehr als 45 Millionen aktive Nutzer haben. – BR

Kommentar verfassen