Do. Dez 8th, 2022

Stockholm: In der Ostsee ist ein viertes Leck an den Nord-Stream-Pipelines entdeckt worden.
Das teilte die schwedische Küstenwache mit. Das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtet derweil, deutsche Sicherheitsbehörden gingen davon aus, dass bei der Beschädigung der Pipelines hochwirksame Sprengsätze zum Einsatz gekommen sind. Berechnungen hätten ergeben, dass Sprengsätze eingesetzt worden sein müssen, deren Wirkung mit der von 500 Kilo TNT vergleichbar sei. Finnland und Schweden kündigten nach den mutmaßlichen Sabotageakten an, die Sicherheit rund um wichtige Infrastruktur zu verstärken. Dies gelte insbesondere für das Stromnetz, sagte die finnische Finanzministerin Saarikko. Auch in den beiden wichtigsten Atomkraftwerken Schwedens gilt künftig nach Betreiberangaben „erhöhte Wachsamkeit“. Zuvor hatte auch Norwegen seine Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. – BR

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