Mo. Apr 15th, 2024

Eichstätt,  (upd) – Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) hat damit begonnen, das Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zu durchlaufen. Damit will die Universität ihre Internationalisierung vorantreiben und die Qualität ihrer Bildungs- und Forschungsaktivitäten auf globaler Ebene weiter steigern. Im Rahmen des HRK-Audits werden eine Standortbestimmung der Internationalität der KU vorgenommen, die Ziele der Internationalisierung präzisiert, eine institutionelle Strategie weiterentwickelt und Empfehlungen für konkrete Maßnahmen erarbeitet.

„Wir sehen die Internationalisierung als einen Kernbestandteil der Entwicklungsstrategie der KU“, so der Vizepräsident für Internationales, Prof. Dr. Klaus Stüwe. „Das HRK-Audit Internationalisierung bietet uns die Möglichkeit, unsere Stärken und Herausforderungen in diesem Bereich systematisch zu analysieren und einen klar definierten Weg für die zukünftige Entwicklung zu skizzieren.“ Die Universität wird in den kommenden Monaten einen umfassenden Selbstbericht erstellen und sich auf den Besuch des Audit-Teams vorbereiten. Erfahrene Expertinnen und Experten werden die KU besuchen, um die Internationalisierungsstrategien und -praktiken der Hochschule eingehend zu analysieren und Empfehlungen abzugeben. „Wir werden aus den Erfahrungen und Einsichten anderer lernen, unsere Prozesse optimieren und die internationale Ausrichtung der KU weiter schärfen“, so Stüwe. Darüber hinaus erwartet die Hochschulleitung sich von dem Audit, dass die inklusive und international orientierte Hochschulkultur der gesamten Universitätsgemeinschaft gefördert wird.

Um den Prozess der Auditierung zu unterstützen, wurde eine Projektgruppe gebildet, die sich unter anderem aus Vertreterinnen und Vertretern der Fakultäten, der Studierenden, dem Zentrum für Forschungsförderung und dem International Office zusammensetzt. Geleitet wird das Projektteam von Vizepräsident Stüwe, die Leiterin des International Office der KU, Dr. Anna Marcos Nickol koordiniert die Arbeit operativ. Derzeit erarbeite die Gruppe einen Selbstbericht, der sowohl quantitative als auch qualitative Aspekte der Internationalisierung abdecke. Dieser Bericht stelle einen wesentlichen Bestandteil des Audit-Prozesses dar – die Einreichung bei der HRK ist im April geplant. Daraufhin folgt voraussichtlich im Juni ein zweitägiger Besuch der externen Berater. Nach Abschluss des Audits erwartet die KU die Ausgabe eines Empfehlungskatalogs im Herbst und schließlich einen Konsolidierungsworkshop Ende dieses Jahres.

Die Einbindung der Studierenden und Beschäftigten der KU in den Audit-Prozess ist ein zentrales Anliegen. Neben der Projektgruppe wurden bereits wichtige Schnittstellen wie die Personal- und Rechtsabteilung konsultiert, die Integration weiterer Bereiche und Gruppen sei geplant. Es ist zudem vorgesehen, beim Besuch der HRK-Berater neben der Projektgruppe auch nationale und internationale Studierende, internationale Wissenschaftler, Fakultätsleitungen und die Hochschulleitung zu Gesprächen einzuladen. „Die KU blickt dem HRK-Audit sehr positiv entgegen. Wir sehen darin eine wertvolle Chance, unsere Bemühungen um eine verstärkte Internationalisierung systematisch zu fördern und weiterzuentwickeln“, so Stüwe. – Katja Ossiander, KU Eichstätt-Ingolstadt, Foto: (upd/Christian Klenk)

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