Mi. Jun 12th, 2024

Baden-Baden, 05.05.2023. – Er fliegt und fliegt und fliegt…. weiter zum nächsten Chartrekord. In dieser Woche saust der „Komet“ zum zwölften Mal an die Spitze der Offiziellen Deutschen Single-Charts, ermittelt von GfK Entertainment.
Damit landen Udo Lindenberg und Apache 207 den am häufigsten auf eins platzierten deutschsprachigen Song seit 33 Jahren. Zuletzt stand Matthias Reims Ohrwurm „Verdammt – ich lieb‘ dich“ in dieser Kategorie noch länger oben, und zwar insgesamt 16 Mal zwischen Mai und September 1990. Die neue Messlatte für „Komet“? Die kommenden Wochen werden es zeigen.

Wenige Tage nach dem Mallorca-Saisonstart kommt die aktuelle Single-Hitliste bereits mit fünf Ballermann-Titeln daher. Während „Bumsbar“ (Ikke Hüftgold, Schürze & DJ Robin, elf) und „Delfin“ (Honk! & Isi Glück, 82) einen gelungenen Start hinlegen, halten „Peter Pan“ (Julian Sommer & Mia Julia, 24), „Layla“ (DJ Robin & Schürze, 52) und der DJ Robin-Remix von „Rapunzel“ (Die Draufgänger & Ikke Hüftgold, 98) der Top 100 weiter die Treue. Die beiden höchsten Neuzugänge gelingen den Deutschrap-Tracks „Neunzig“ (Apache 207, zwei) und „Babylon“ (Bonez MC & Gzuz, neun).

In den Album-Charts feiern die beiden prominentesten 187 Strassenbande-Mitglieder einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg: „High & hungrig 3“ markiert die siebte Nummer-eins-Platte für Gzuz und das neunte Nummer-eins-Album für Bonez MC. „Irgendwo Ankommen“ heißt die Devise von Wincent Weiss, der aber nicht nur irgendwo, sondern auf einem guten zweiten Platz debütiert. Die Wiederveröffentlichung von „13“ (Die Ärzte, drei) sowie aktuelle Produktionen von VNV Nation („Electric Sun“, fünf), The National („First Two Pages Of Frankenstein“, sechs), Seventeen („Seventeen 10th Mini Album ‚FML‘ – EP“, sieben) und Juli („Der Sommer ist vorbei“, neun) erreichen ebenfalls die Top 10.

Die Top 100 der Offiziellen Deutschen Single- und Album-Charts werden freitags ab 18 Uhr auf www.mtv.de veröffentlicht.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Händlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Streaming-Plattformen. – Hans Schmucker, GfK Entertainment

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