Do. Jun 13th, 2024

Erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen nach zwei Auffahrunfällen
Hepberg, Lkrs. Eichstätt – Mit dem Beginn des Wochenendes kam es im Bereich der hochfrequentierten BAB 9 in Richtung Nürnberg am Freitagnachmittag zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen nach zwei Auffahrunfällen.
Unmittelbar vor der Rastanlage Köschinger-Forst befuhren gegen 15:30 Uhr die beiden Unfallbeteiligten mit ihrem Pkw den linken Fahrstreifen. Aufgrund eines plötzlich eintretenden Rückstaus musste der 64-jährige Ingolstädter verkehrsbedingt abbremsen. Der nachfolgende 27-jährige aus dem Landkreis Eichstätt fuhr trotz eingeleiteter Vollbremsung schließlich auf. Hierbei wurde er– wie auch die drei Insassen des anderen Fahrzeuges – leicht verletzt. Die beiden Pkw kamen nicht mehr fahrbereit auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Die Freiwillige Feuerwehr Hepberg wurde im Zuge des Notrufes ebenfalls zur Einsatzörtlichkeit beordert und sicherte durch die Herausnahme des linken Fahrstreifens die Unfallstelle ab. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Trotz eines uniformierten Polizeifahrzeuges auf dem Standstreifen zur sog. Stauabsicherung kam es schließlich eine Stunde später zu einem Folgeunfall auf dem linken Fahrstreifen.
Der 54-jährige mit Wohnsitz in der Schweiz erkannte offenbar das nahende Stauende zu spät und fuhr mit seinem Audi A4 auf das vorausfahrende Handwerkerfahrzeug des 23-jährigen aus Unterfranken auf. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Das Fahrzeug des Verursachers musste aufgrund austretender Betriebsstoffe abgeschleppt werden. Auch in diesem Fall musste eine Herausnahme des linken Fahrstreifens erfolgen. Gegen 18:00 Uhr und somit zweieinhalb Stunden später normalisierte sich der Verkehrsfluss auf das übliche Maß. Der entstandene Sachschaden wird ebenfalls auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Verkehrsteilnehmer erleidet Krampfanfall und Pkw kollidiert anschließend mit mehreren Bäumen
Ingolstadt – Am Freitagabend gegen 18:15 Uhr befuhr der 55-jährige aus dem Landkreis Eichstätt mit seiner Mercedes C-Klasse die BAB 9 in Richtung Nürnberg.
An der Anschlussstelle Ingolstadt Nord kam dieser nach eigenen Angaben aufgrund eines Schwindelgefühls von der Autobahn ab. Im Zuge der dortigen Rechtskurve fuhr der Herr geradeaus über die Fahrspur des einfädelnden Verkehrs gegen mehrere Bäume abseits der Fahrbahn. Ersthelfer versorgten die im Fahrzeug eingeklemmte Person bis zum Eintreffen der Berufsfeuerwehr Ingolstadt, welche ihn schließlich patientenschonend aus dem Fahrzeug befreite. Der Fahrzeugführer zog sich durch den Aufprall diverse Prellungen zu. Er wurde leicht verletzt und zur weiteren Überprüfung seines gesundheitlichen Zustandes mittels Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht.

Im Zuge der Unfallaufnahme konnten vor Ort diverse bewusstseinsbeeinträchtigende Medikamente beim Verunfallten festgestellt werden. Wegen des Verdachtes die Fahrtauglichkeit erheblich zu beeinträchtigen, wurde im Hinblick auf den Straftatbestand der Gefährdung des Straßenverkehrs eine Blutentnahme beim Fahrzeugführer angeordnet. Zur weiteren Erforschung des Sachverhaltes erfolgt eine Auswertung der beim Beschuldigten entnommenen Blutprobe samt der Erstellung eines Gutachtens über die Wirkstoffe im Blut. Der Unfallwagen musste mittels Abschleppdienst von der Unfallörtlichkeit geborgen werden. Der entstandene Sachschaden am Pkw wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt.

Minderjähriger entzieht sich mit gestohlenem Roller der Polizeikontrolle
Ingolstadt – Am Samstagmorgen gegen 02:50 Uhr sollte der Fahrer eines Rollers sowie seine Sozia einer Kontrolle unterzogen werden.
Beide trugen während ihrer Fahrt auf der Theodor-Heuss-Straße in Ingolstadt keinen Schutzhelm. Der Fahrer zeigte keine Reaktion auf die Anweisungen der Polizeibeamten (Anhaltesignal / Lautsprecheransage) und flüchtete schließlich in diverse Nebenstraßen. Im Bereich der Straße Oberer Grasweg kam der Fahrer der Streifenbesatzung auf dem Gehweg entgegen, sodass das Polizeifahrzeug quer zur Fahrbahn gestellt wurde. Bei dem Versuch das stehende Polizeifahrzeug zu umfahren, touchierte der Roller die Frontstoßstange des Dienst-Pkw.

Im Zuge der anschließenden Anhaltung kam es zu einem Widerstand des 13-jährigen Schülers, welcher sich aus dem Griff des festhaltenden Polizeibeamten zu befreien versuchte. Weder er noch seine gleichaltrige Mitfahrerin wurden im Zuge der Anhaltung verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Bereits im Vorfeld wurde der verwendete Roller als gestohlen gemeldet. Der Minderjährige wurde noch in der Nacht an seine Erziehungsberechtigten übergeben. Neben der Staatsanwaltschaft wird auch das Jugendamt über das tadelhafte Verhalten informiert.

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