Mi. Jun 23rd, 2021

Diesen Monat: von A wie Aromatisierte bis D wie Darjeeling

Aromatisierte Tees sind nur mit Aromen und Essenzen zugelassen, die der deutschen Essenzen-verordnung entsprechen. Verwendet werden sowohl natürliche als auch naturidentische Aromen. Die Verwendung von künstlichen Aromen ist nicht zulässig.

Naturidentische Stoffe (Öle, Konzentrate) werden immer dann eingesetzt, wenn die Naturstoffe in Ihrer Intensität zu schwach sind und kaum ein Eigenaroma besitzen (z.B. getrocknete Früchte oder verschiedenste Blüten).

Blattgrade bezeichnet man die Sortierungen von Schwarzteeblätter. Im Allgemeinen teilen wir in 4 Grundtypen ein: Blatt, Broken, Fannings und Dust. Blatt-Tees haben heute nur noch einen Anteil von ca. 2 % an der gesamten Schwarzteeproduktion und kommen vorwiegend aus Darjeeling. Die Größe des Teeblattes hat aber keinen Einfluss auf die Qualität des Tees.

Coffein wird der anregende Wirkstoff nicht nur im Kaffee, sondern auch im Tee (auch als Tein bekannt) bezeichnet. Beim Tee jedoch wirkt das Coffein nicht über das Herz auf den Kreislauf, sondern durch Vermehrung der Gehirndurchblutung und Erhöhung des Gehirnstoffwechsels direkt auf Gehirn und Zentralnervensystem. So erklärt sich die nach Genuss einer Tasse Tee (Schwarz- oder Grüntee) nachweisbar gesteigerte Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit.

Darjeeling (Darschiling gesprochen), ein kleines Städtchen im Nordosten von Indien, gab der wohl bekanntesten Teesorte ihren Namen. Die Darjeeling-Plantagen liegen ca. 2000 Meter hoch an den Südhängen des Himalaya-Gebirges. Hier also wachsen, begünstigt durch kühle Nächte und intensive Gebirgssonne, die edelsten und kostbarsten Tees der Welt. Drei Qualitätsgruppen sind grundsätzlich zu unterscheiden:

Die Frühlingspflückung (first flush), die Sommerpflückung (second flush) und die Herbstpflückung (autumnal). Die besten Qualitäten sind first und second flush.

Freuen Sie sich schon auf die Fortsetzung unseres Tee-Alphabetes in der Oktober-Ausgabe!

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